Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .
. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.
AEG Telefunken M24
Dieses M24 scheint aus der ganz frühen Nachkriegszeit zu stammen. So sieht es jedenfalls aus. Dabei ist das Band bereits mit der Schicht nach innen gewickelt. Und das kam bei der Telefunken Studio Technik eigentlich erst viel später.
Also, das M24 kommt etwa aus 1957 und wurde bis 1968 gebaut und das immer nur mono!!! Es hatte auch ein massives Druckgußchassis mit 3 Motoren, war aber nur 2-Spur Mono, hatte 2 Geschwindigkeiten 9,5 u. 19 cm/sec bei einer exotischen Spulengröße von nur 22,5 cm, die Bandzugfühler erkannten automatisch das Bandende, dazu ein VU-meter, ein Mikrofoneingang auf verschiedene Impedanzen einstellbar, ein eingebautes (Mini-) Mischpult mit 4 mischbaren Eingängen, getrennte Höhen- u. Tiefenregelung und ein eingebauter Verstärker mit 10 W Leistung. Das Chassis konnte herausgenommen werden, um z.B. in einen Regietisch eingebaut zu werden.
Und es wog ca. 32 Kilo mit Koffer, also nix mit so richtig transportabel. Es war schon ein uriges schweres Stück Technik.
Das war der Ansatzpunkt für einen Willi Studer, da etwas deutlich Moderneres dagegen zu setzen, die A36.





