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Homepage   /  Magnetbandtechn.  /  Historie 1 Galerie/Museum  /  Die Japaner
Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.




Die Japaner kamen spät auf den europäischen Markt, ....


aber als sie dann wirklich kamen, brach bei den etablierten Herstellern wie Grundig, Uher und Telefunken und all den anderen kleineren Deutschen relativ schnell das Heulen und Jaulen aus. Von den Japanern wußten damals ganz viele Deutsche nur, daß Japan am Ende der Welt lag, mit uns den Krieg verloren hatte, daß dort die ersten Atombomben gefallen waren, die Menschen alle Schlitzaugen hätten und daß die Japaner mit Millionen von Kameras auf allen Messen und Ausstellungen Milliarden von Bildern machten.

 

Und deshalb hatte auch niemand Angst. Die ersten Geräte waren zwar sehr bescheiden, aber sehr preiswert. Die nächste Generation war dann schon erstaunlich gut und immer noch sehr preiswert. Und danach kamen dann gewaltige und protzige Giganten, mit viel Chrom und edlem Metall von vorne, insbesondere bei Sony. Die meisten standen schon senkrecht und hatten auch noch edles Holz (oder Imitat) an den Seiten. Und die letzten edlen Flaggschiffe waren den Europäern durchaus ebenbürtig, teilweise sogar überlegen, aber wie gesagt, deutlich preiswerter.




Eine Akai GX-625

Nur durften Sie diese gewaltigen imposanten Boliden nie rumdrehen. Hinten gab es dann billigste und primitivste Hartfaserdeckelchen auf unterstem Niveau. Das Akai GX-G625 hier rechts steht in meiner Sammlung als Beispiel solcher Rückseiten. In der Sonne sieht es beeindruckend aus, also von vorne. Jedoch die Rückseite war genau das Gegenteil der Vorderseite. Und so standen die Dinger immer an der Wand. Und aufmachen durften Sie die auch nicht. Da gab es damals schon den Schreck in der Morgenstunde. Bei vielen Geräten haben wir einen Einblick in das Innenleben gefunden. Und den werden wir dann auch "gebührend" kommentieren.


Was ist übrig geblieben vom ehemaligen Glanz und Ruhm der "Japanischen Invasion" ?


Der "Open Reel" Markt ist auch für die Japaner gnadenlos eingebrochen. Die meisten "Normalos" unter den Musiklieb- habern wollten eine einfachere Bedienung bei gleicher Qualität.

 

Die Compact- Kassette von Philips löste das Problem, jedenfalls die späteren edlen Weiterentwicklungen, die auf ein ganz anderes High End Niveau getrieben wurden als die Philips Ur-Kassette.


Viel Wissenswertes über "die Japaner" schrieb der SONY Chef Akio Morita.

Akio Morita war am Ende seines Lebens mehr Botschafter in Sachen Japan denn Chef eines Elektronik Imperiums. Sein Buch "Made in Japan" beleuchtet so viele Facetten des Miteinanders, Nebeneinanders und Gegeneinanders der Industrienationen und der Menschen dort wie hier.

 

Auch wird der phänomenale Erfolgsweg "der Japaner" mit sehr vielen detaillierten Hintergrundinformationen erläutert. "Mann" hätte es also wissen können, wenn "mann" gewollt hätte. (Ich meine damit die überheblichen Europäer ud Amerikaner).


AKAI ist nahezu verschwunden


SONY ist heute noch eine sehr bekannte Marke.


TEAC war damals auch sehr bekannt.


Von PIONEER hört man heute fast nichts mehr.


TECHNICS baute mal tolle Maschinen, war aber im Consumer Audio Bereich bedeutungslos.


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