Quadruplex - die zweite Generation

Die zweite Generation wurde entwickelt, als sich die hohe Drehzahl der Kugellager (mit 15.ooo U/min) als gefährliches Handycap herausstellte. Die Lagerung des Kopfantriebes wurde auf Druckluft-Lager umgestellt.
(Es gibt die alte Lehrlings-Glosse von den Siemens Luft-Haken, mit denen man - natürlich nur bei Siemens- Luft auf einen Haken hängen konnte. Darum, das hier mit dem luftgelagerten Motor ist keine Glosse, sondern Hightech von 1958/59.)
Das bedingte natürlich, daß der luftgelagerte Kopfrad-Motor erst anlaufen durfte, wenn ein genügend hoher Luftdruck aufgebaut war, sonst wären die Lager sehr schnell verschlissen. Es gab in diesem neuen Konzept überhaupt keine flüssigen Schmiermittel mehr. Die Toleranz war eng, sehr eng, dafür war der Rundlauf jetzt endlich stabil rund und dazu vibrationsarm.
Übrigens: Fett oder Öl in einem Magnetbandlaufwerk war der vorprogrammierte Overkill - siehe Grundig VCR und Video 2000.
Hier im Bild sehen Sie die Lagerwalzen des Rotors, der Rest des Motors (also die Lagerschalen) ist als Bild im Moment nicht verfügbar. Wir suchen noch.
Die Übertragung der Signale zu den vier Magnetköpfen erfolgte nach wie vor über 5 Silber-Schleifringe mit jeweils 2 Kohlebürsten wie bei der ersten Ausführung auf Quadruplex 1 vorgestellt. |