Die Wechselbeziehungen zwischen der Magnetschicht und den Tonköpfen geben im Idealfalle vor, daß die Speicherung des hörbaren Frequenzbereiches von 20 bis 15.000 Hz bei den genormten Bandgeschwindigkeiten von v = 76,2, 38,1, 19,05, 9,5 und 4,75 cm/s bestimmte optimale Schichtdicken der Magnetschicht bis max. 25 um für die großen Geschwindigkeiten und etwa 10 um für die kleinen Bandgeschwindigkeiten erfordert.
Infolge der Wellenlängenabhängigkeit des Bandflusses wird der genannte Frequenzbereich bei den kleinen Wellenlängen nur durch wenige um der Schicht Oberfläche, die den Wiedergabekopf berührt, bestimmt. Die Wellenlänge der gespeicherten Schallfrequenzen erstreckt sich über drei Zehnerpotenzen. Die kleinste Wellenlänge (also die höchste Frequenz), die heute (es war 1960) mit noch erträglichem Aufwand an Präzision aufgezeichnet werden kann, liegt bei etwa 5um entsprechend einer Frequenz von rund 10 kHz bei 4,75 cm/s.
Dies ist auch die kleinste Wellenlänge, die bei der Videoaufzeichnung nach dem Ampex-Verfahren (mittels Quadruplex Recorder) gespeichert wird. Die wirksame Schichtdicke, d. h. jener Teil der Magnetschicht, die den Fluß im Hörkopf bestimmt, beträgt dann nur mehr 1um.
Die Spaltbreiten der Magnetköpfe zur Speicherung und Abtastung solcher kleinen Wellenlängen liegen dann bei der halben Wellenlänge, also bei rund 2,5um und verursachen eine Spaltdämpfung von 4 dB. Die Oberflächenglätte der Magnetschicht bzw. ihre Rauhigkeit im Ausmaße von 1 bis 2um ergibt eine Abstandsänderung zwischen Kopfspiegel und Schicht, die sich als Dämpfungsverluste von 10 bis 20 dB bei 5um Wellenlänge bemerkbar machen.
Vergleichen Sie die Abhandlung der Firma Ampex aus 1968 - The Head to tape Interface.