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Hier sind die Titelbilder vieler Grundig Revuen.

Wir haben sie leider nicht alle, deshalb bitten wir um Ihre Hilfe. So nach und nach fliegen uns die Titelseiten per Mail zu. Wir würden aber gerne einen Abriß der Entwicklungen und Veränderungen bei Grundig und auch am gesamten Markt aufgrund des Inhaltes dieser Grundig Zeitschriften kommentieren.

Was war von 1950 bis 1960 ?? Gibt es diese Revuen noch ?

Von den ersten Ausgaben haben wir bisher nur die Cover-Seiten zugemailt bekommen.

Das ist unser ältestes Foto aus der Grundig Werbung aus 1950

Vorher hat es bestimmt auch schon irgendwelche Prospekte gegeben. Wenn Sie davon Fotos haben, hier ist ein Kontakformular zur Kontaktaufnahme.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1952

Das ist das älteste Cover einer Grundig Revue, das uns gemailt worden ist. Wenn es in Ihrem Umfeld noch etwas an ähnlich alten Grundig Revuen oder alter Werbung dieser Epoche gibt, wir würden es gerne ausleihen zum Einscannen. Diese alten Zeitschriften oder Prospekte sprechen Bände.

Sie bekommen das alles wieder, wir wollen die Dokumente nicht behalten.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1957

Erst 12 Jahre Grundig, wobei die ersten Jahre nach dem Krieg, also nach 1945 gar nicht richtig zählen und Max Grundig hatte von 1947 bis 1957 bereits 5 Millionen Geräte verkauft. Offensichtlich war er damals schon der "Größte", sonst hätte er das in der Werbung nicht so hervorgehoben.

Von dieser Revue haben wir im Juli 2011 ein Exemplar zum Scannen erhalten.

Grundig Revue 1959-Frühjahr

Das ist vermutlich die letzte Revue mit dem alten Logo mit der dicken geschwungenen Schrift.

Junge Familien (wie auch die des Autors gr) bestimmen die Zukunft Deutschlands und damit die guten Umsätze der kommenden Wohlstands-Mittelschicht.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1959-Herbst

Das westdeutsche Fernsehen ist etwas über 6 Jahre alt und hat sich so langsam etabliert. Eigentlich braucht jetzt Jedermann seiner Fernseher, natürlich von Grundig.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1960-Frühjahr
(komplett verfügbar)

Diese 1960er Grundig Revue haben wir komplett aus München  bekommen und dann komplett eingescannt und in Kürze aufgearbeitet.

Ein Teil wohnt daher im Hifi-Museum, ein Teil im Fernsehmuseum2 und ein Teil hier.
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Grundig Revue 1960/61

Das Fernsehen hatte angefangen, die Grundig Revue war schon bunt, der Normalo Fernseher natürlich nicht, der war schwarz weiß, aber jedenfalls ein Grundig. Das mit der Werbung hatte Grundig raus, alle Edelsportarten wie Reiten, Segeln und Rennfahren waren in.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1961


Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1961/2


Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1962


Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1963-Winter


Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1964/65

Jetzt kam die Familie als kaufkräftige Klientel im Wirtschafts- wunderland Deutschland an die Reihe. Überall ging es aufwärts, der Vater des Autors war auch solch ein Aufsteiger. Nach dem VW Käfer 1200 Baujahr 51 mit 24 PS durfte es jetzt est ein VW aus 1958 mit 36 PS sein und dann ein Opel Rekord 1500 mit 55 PS sein. Der herausragende Grundig Satellit unten im Bild und das gewaltige TK46 waren dagegen schon die Merzedes Benz Klasse für den kleinen Mann.

Die seriös und gut gekleidete Hausfrau mit ihrer Mutti Frisur, dem wohlerzogenen Jungen (oh, was macht der Ellenbogen auf dem Fernseher ?) und der erfolgreiche Vati als smarter lächelnder Unternehmer, das war die neue Zielgruppe der Oberklasse.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Grundig Revue 1967/68

Farbe beim Fernsehen war angesagt. Wer etwas auf sich hielt, zeigte dem staunenden oder neidischen Nachbarn seinen neuen Farbfernseher. Grundig war einer der Ersten, die wirklich gute funktionsfähige Geräte auf den Markt brachte, jedenfalls anfänglich. Zur Olympiade 1972 mit 5000 Grundig Farbgeräten war ein Konvergenz- Fiasko vorprogrammiert.

 

Solch ein Farbfernseher kostete damals immerhin stolze 2.200.- Mark. Und Hifi war in aller Munde. Grundig weckte den Appetit auf edle Musikwiedergabe für jedermann. Der alte Musikschrank oder die Grundig Tuhe waren damit out.

Von dieser Revue haben wir nur das Cover-Foto.

Dafür haben wir ab 1967 die Philips Haus- bzw. Händler- Zeitschrift "Kontakte".


Grundig Revue 1969-Sommer

Da wir diese Grundig Revue auf Dauer vorliegen haben, fangen wir hier mit unseren Kommentaren an.

Bitte starten Sie auf den Kommentar-Seiten 1969 hier.

Grundig Revue 1969-Herbst

Grundig Revue 1970-Frühjahr

Grundig Revue 1970-Sommer

Bunt und viel und groß, vor allem größer als beim Nachbarn, das war in. Im Bett, in der Küche, im Wohnzimmer, im Party- oder Hobbyraum (ja, das gab es damals auch schon), überall sollte ein Grundig stehen. Natürlich auch im Zelt oder über dem Zelt, selbst, wenn jeder nur seine Ruhe haben wollte, ein Grundig mußte es sein.

Grundig Revue 1970-Herbst

Die Zeit der Marktsättigung nach fast 20 Jahren ungebremsten Konsums machte so langsam den anderen Radio/Fernseh- Anbietern zu schaffen, Grundig nicht, immer noch nicht. Denn jetzt kam der moderne Sex in die Wohnzmmer (oder Schlafzimmer). Das mit der Prüderei war langsam vorbei, die 68er Jugend hatten einen Wandel des Denkens eingeläutet. Von Gruppensex in Wohngemeinschften war oft die Rede. Also auch auf der Grundig Frontseite präsentiert sich (erstmals?) eine sich räkelnde schlanke sexy Schönheit auf einem Grundig Fernseher natürlich.

Grundig Revue 1971-Sommer

Grundig Revue 1971-Herbst

Grundig Revue 1972-Sommer

Grundig Revue 1972-Herbst

Grundig Revue 1973-Frühjahr

Grundig Revue 1973-Sommer

Grundig bewirbt sein 25. Bestehen seit 1948. Das bedeute aber, daß die Zeiten vor 1948 nicht so recht zählen. Später wurde aber wieder ab 1945 gezählt, zum Beispiel beim 50 jährigen Bestehen 1995.

Bunt muß es sein, Hauptsache bunt. Das spricht zwar nicht für einen mündigen Kunden, aber den will ja eigentlich gar niemand haben. Denn der könnte ja nachdenken, was er da von wem kauft zu wessen Lasten und ob es vielleicht mal ein Eigentor werden würde. Wir haben uns ja auch die Freiheit genommen, in die Grundig Bandgeräte (und in die Japaner) rein zu schauen und zu beurteilen, was das auch bei Grundig teilweise für ein Schrott unter der wundeschönen glänzenden Oberfäche, der Grundig Fassade, war.

Grundig Revue 1973-Herbst

Grundig Revue 1974-Herbst-CH

Grundig Revue 1974-Herbst-D

Grundig Revue 1975-Winter

Dann kamen die Glanzzeiten bei Grundig so etwa bis 1978, (während es bei der Konkurrenz schon deutlich bergab ging) und dann kamen die Problemzeiten der Sättigung bzw. der aufkommenden Japaner.

 

Die deutsche Film- und Fotobranche lag zu dem Zeitpunkt schon völlig darnieder.

 

Grundig Revue 1977/1

Es gab noch viele Ausgaben der Grundig Revue und der Nachfolger, deren Erscheinungsdatum wir noch recherchieren werden.

Grundig Revue 1977/2 ??

Grundig Revue 1978/1

Grundig Revue 1978/2

Grundig Revue 1979

Es gab noch viele Ausgaben der Grundig Revue und der Nachfolger, deren Erscheinungsdatum wir noch recherchieren werden.

Grundig Revue 1979/2

Grundig Revue 1980

Grundig Revue 1980-Herbst

Grundig Revue 1982-Fernsehen

Grundig Fernseh Prospekt 1982/83

Die letzten Grundig eigenen Video 2000 Geräte werden angepriesen als High-End recorder vor den VHS Geräten, die Grundig und Philips jetzt zwangsläufig produzieren mußten und vor allem selbst produzieren wollten.

 

Auch kamen schon die ersten mobilen VHS Camcorder, wenn man die von Panasonic so nennen durfte.

Grundig Fernseh Prospekt 1983

Die Farbfernsehgeräte nahmen bei Grundig immer noch den Platz eins der Profit-Träger ein. Die Tonbadgeräte waren schon erheblich abgefallen und die CC Cassettenrecorder waren ein Hohn. Video 2000 war zum Sterben verurteilt und VHS war dem Preisdiktat von Fernost unterworfen.

1983 - Max Grundig wird 75 Jahre alt

Die "Leute von Philips" übernehmen ab April 1984 das Ruder und dann sehen die Grundig Revuen anders aus.

 

 

Video 2000 stirbt so langsam, diese Philips/Grundig Geräte funktionieren immer noch nicht richtig, VHS hat weltweit allen anderen Systemen, auch Sony's Betamax und Sony's U-Matic den Rang abgelaufen und Grundig/Philips und all die anderen Partner müssen wohl oder übel VHS anbieten.

Einige taktische Fehler (das wissen wir halt im Nachhinein) hatten zu diesem aussichtslosen Unterfangen geführt.

Grundig Revue 1985

Die Video 2000 Modelle Video 2x4/2200 Stereo, Video 2x4/2000, Video 2x8/2280 und 2080 führen das Recorder Programm an. Dann kommt das ungeliebte VHS.

 

Hier erscheint zum ersten und auch zum letzten Mal der portable Panasonic VHS Recorder NV180 mit Tuner und Grundig Label drauf als Grundig Recorder VS120. Die Konzernlenker von Philips versuchten mit allen Mitteln, das Ruder herum zu reißen.

 

Im Edel-Hifi Bereich gab es die gewaltigen aktiven Monolith 190 Boxen, die absolut in der obersten High-End Klasse mithalten konnten. Es waren aber "nur" Grundigs und das Image reichte damals nicht. Fine Arts war noch nicht geboren. Der Umsatz konnte nicht begeistern und so wurden die auch wieder herausgenommen. Diese wankelmütigen (mal hü, mal hot) Produkt-Entscheidungen kratzten schwer an der Marke Grundig.

Grundig Revue 1986

Open-Reel Bandgeräte waren endgültig out, die neuen CD Player waren in. Im Bereich Camcorder wurden die Segel bereits gestrichen. Auch mit den Panasonic OEM Produkten war gegen die Konkurrenz kein Stein zu gewinnen. Video 2000 war abgekündigt und nicht mehr im Prospekt. VHS war zwangsläufig das Gebot der Stunde.

 

Im High-End Hifi Bereich machte der neue Grundig Monolith 120 Hifi Bolide überaus positiv von sich reden. Das war eine sehr gute Image fördernde Maßnahme, endlich mal eine Grundig Referenzbox, jedoch kein finanzieller Erfolg. Denn Grundig Hifi wurde zu der Zeit verramscht und irgendwo gab es immer einen Grundig- (Kleinst-) Krauter, der die dicken Dinger noch billiger verhökerte.

Und bald standen sie nur noch rum, obwohl sie auch nach Meinung des Auors exzellent geklungen haben, gerade die 120er. Vielleicht waren 40 Watt im Bass nicht so ganz ausreichend, für deutsche Normalos auf jeden Fall. Und dazu wurde jetzt "Fine Arts" geboren, damit hörte das Verramschen (fast) auf.

Grundig Revue 1988

In vielen Jahren gab es sogar 2 oder 3 Grundig Revuen, je nach Themen wie Video, Tonband oder Hifi.

Grundig Revue 1989

Bis auf die Fine Arts Edel Hifi Serie wurde im fast gesamten Consumer Bereich technisch/mechanischer Ramsch angeboten. Die Consumer Hifi Geräte waren nur noch schlimm und überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig, die Videorecorder unzuverlässig und die Kofferradios bis auf wenige Ausnahmen nur noch billig. Alleine bei den Fernsehern gab es noch attraktive Produkte.

Grundig super elite Prospekt 1989

Es gab noch viele Ausgaben der Grundig Revue und der Nachfolger, deren Erscheinungsdatum wir noch recherchieren werden.

Grundig Revue 1992

Grundig Revue 1993

Grundig Revue 1998

Es ist noch nicht zu Ende, wir haben wieder neue Bilder bekommen.

 

 

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