Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses. | |
Viele viele kluge "Köpfe" hatten alles ausprobiert . . .

und sich bei dieser Problematik fast alle verhoben. Die Engländer von BBC/Marconi und die RCA-ler und manch andere unbekannten Genies auch.
Wie kann ich diese damals riesige Datenmenge eines Fernsehbildes in der beschränkten Zeit von einer 1/25tel Sekunde auf ein Magnetband speichern und auch wieder runter bekommen.
Es blieb am Ende der extrem schnell am Band vorbei drehende Magnetkopf an dem sich langsam vorbei bewegenden Band übrig. Und die Ampexer wußten dann, wie es wirklich geht, nämlich mit 4 Köpfen erst auf einer Kopf-Trommel, später dann auf einem Rad, dem Kopfrad.
Auf dem ersten Bild sehen Sie einen von vier Magnetköpfen sowie die Gleitfläche des Kopfrades.
Im nächstenBild zeigen die roten Pfeile auf zwei der insgesamt vier Magnetköpfe. | |
Wenn es dreht, wird es warm und dehnt sich aus.

Es muß also mehrere konstruktive Zwänge gegeben haben, warum das Messing Rad so merkwürdig geschlitzt und ausgefräst war.
Dieses Bild zeigt mit dem Pfeil die Richung der Fliehkraft an, die bei 15.ooo U/min anscheinend ganz beachtliche Werte im zweistelligen Kilogramm- Bereich angenommen hatte. Und dennoch sind es ganz geringe Querschnitte an Material, die diese Kraft aushalten müssen.
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Das montierte Kopfrad mit Schleifringansatz

Das Kopfrad ist mit nur 4 Schrauben durch den Scheifring- Sockel mit dem Rotor des Motors verschraubt.
Durch die 4 in das Messingrad eingesetzten Metallbuchsen wird nichts verschraubt. Die dienen anscheinend nur zur Stabilisierung und dem Ausgleich der eventuell unterschiedlichen Fliehkräfte der vier Segmente des Kopfrades. | |
Hier fehlt bereits einer Magnetköpfe (absichtlich).

Unser ererbtes VR1000 Musterkopfrad war sicher schon "End of life", also abgeschliffen und beiseite gelegt worden. Sonst hätten wir es nicht demontiert. Man kan aber hier ganz deutlich sehen,mit welchen technische konstruktiven Tricks die Ingenieure den eigentlichen Magnetkopf festgehalten haben. In diesem Loch ist er normaler weise drinnen.
Man sieht auch ganz deutlich, daß nicht das Messing-Rad am Magnetband schleift, sondern eine ganz dünne spezielle aufgebrachte Hartmetall Schiene. | |